Warum SHARK CITY wichtig ist

Das Wohl der Tiere steht im VordergrundSharkCity_Außenansicht

 

SHARK CITY ist auf dem neuestem Stand der Technik geplant und setzt ein sinnvolles didaktisches Konzept um, das durch das Live-Erlebnis eine unersetzbare nachhaltige Wirkung hat. Durch die großen Becken erleben die Besucher eine einzigartige Welt – basierend auf einem umfassenden didaktischen Konzept. Vor allem Kinder und Familien können besser sensibilisiert werden, wenn auch sie nach dem Besuch zu Haifreunden geworden sind. Es fängt immer alles in den Köpfen an und wirkt sich sukzessive auch auf das Verhalten von Tauchern in den Meeren aus. Es ist ein Prozess und SHARK CITY ist ein Teil davon, der durch virtuelle Angebote nicht zu ersetzen ist. Die Besucher können live eine Reise durch die Sieben Weltmeere erleben, verschiedene Haiarten sehen, weitere Meerestiere und Filme anschauen, beim Kids-Club mitmachen sowie eine Prüfung ablegen. In jeder Station vermitteln wir Wissen über diese Tiere, die Hai-Mensch-Interaktion, wie man sich verhält, wenn man einem Hai begegnet, wie man Haie schützen kann und welche große Rolle sie für die Natur und damit auch den Menschen spielen. Wir werden von Pfungstadt aus mit der ganzen Welt zum Thema Haie kommunizieren, Vorträge anbieten und, wenn wir dürfen, Kinder in den Kindergärten und Schulen besuchen, um Haiwissen zu vermitteln. Selbstverständlich muss gewährleistet sein, dass die Tiere gut untergebracht und gepflegt werden. Die Natur ist nicht zu ersetzen und dennoch ist die Arbeit von Zoos und Aquarien sehr wichtig für den Fortbestand der Tierwelt. Es bringt wenig, der furchtbaren Entwicklung zuzuschauen und Menschen aufzufordern, in die Gebiete zu reisen. Die bisherigen, zum Teil sehr guten Aktivitäten haben nicht ausgereicht. Es muss daher eine Möglichkeit geben, die Haie in erreichbarer Nähe zu sehen.

SHARK CITY wird dabei zu keinem Zeitpunkt gegen das Tierschutzgesetz verstoßen und sämtliche Auflagen erfüllen. Wir zeigen von Dr. Erich Ritter, weiteren Wissenschaftlern und erfahrenen Fachleuten kritisch ausgewählte Haiarten, die aus der bisherigen Erfahrung der Profis heraus in Aquarien gut leben können. Hochaktive Hochseehaie sind zum Beispiel ausgeschlossen, dazu gehören der Weiße Hai und der Tigerhai. Die Tiere stammen vielmehr überwiegend aus Nachzuchten oder Übernahmen anderer Aquarien, rund 15 Prozent der ca. 140 Haie sind bislang als von Profis kontrollierte Wildfänge vorgesehen, wenn dies beispielsweise zu Zuchtzwecken nicht zu umgehen ist. Der Anteil soll bis zum Start von SHARK CITY deutlich reduziert werden, da Wildfänge möglichst zu vermeiden sind. Sobald die zuständigen Behörden die sogenannte Besatzliste freigegeben haben, werden wir diese wie bereits bei einer Präsentation in Sinsheim vor Kritikern und Medien dem aktuellen Stand entsprechend veröffentlichen. Die oberste Sorgfalt gilt auch beim professionellen Transport, bei dem kein Tier trotz der besonderen Situation zu Schaden kommen darf und wird. Alles andere macht keinen Sinn: Das Wohl der Tiere und deren Gesundheit ist die logische Voraussetzung für einen Erfolg von SHARK CITY.