Thema: Transport, Tauchen und Wohl der Tiere

Ist der Transport der Tiere aus anderen Aquarien immer mit Stress für die Fische verbunden und sind die Folgen teils tödlich?.
Ein Transport erzeugt Stress, dieser ist aber unter professionellen Bedingungen gering, kontrollierbar und sicher nicht mit großer Wahrscheinlichkeit tödlich. Jedes Lebewesen hat bestimmte Schutzfunktionen, um kurzzeitig mit Stress umzugehen. Selbst in der Natur gibt es täglich Stresssituationen. Dennoch gilt es selbstverständlich, das Stresslevel durch professionelle Bedingungen und Prüfung der Transportfähigkeit so gering wie möglich zu halten. Es ist immer wieder zu hören, dass Haie beim Transport sterben würden. Das Profi-Team von SHARK CITY prüft die Transportfähigkeit jedes Tieres und stellt mit einem großen Aufwand und Erfahrungsschatz sicher, dass professionelle Bedingungen herschen, um die Tiere unbeschadet zu transortieren.

 

Sind Meerestiere sind den Besuchern, die ggf. gegen die Scheiben klopfen und Blitzlichtfotos machen wollen, schutzlos ausgeliefert?
Die permanent anwesenden Betreuer und bauliche Vorkehrungen wissen dies zu verhindern. SHARK CITY ist kein Laufsteg für Meerestiere und wird es auch nicht werden.
 
Verhalten sich Tiere in den Aquarien eher lethargisch?
Sicher gibt es bewegungsarme Tiere. In SHARK CITY gibt es jedoch genug Möglichkeiten, die Besucher auch für deren Charakter zu begeistern. Es ist ja vor allem wichtig zu zeigen, dass Haie keine Monster sind. Die optimale Zusammensetzung von Wasser und Umfeldbedingungen schaffen sehr gute Voraussetzungen für eine gesunde Lebensbasis.
 
Wer darf mit den Haien im Aquarium tauchen? Können durch Tauchgänge und Interaktionen mit Menschen Keime in die Becken eingebracht werden und ist der Tauchgang gefährlich?
Zunächst tauchen in den Becker ausschließlich die Betreuer der Tiere u.a. zu Reinigungsszwecken etc sowie das Team der SHARK CITY School. Das Verhalten der Tiere ist bekannt und daher weiß man auch genau, wie man mit diesen umzugehen hat. Es gibt weltweit zwei Fälle, bei denen ein Taucher von einem Hai verletzt wurde. Einem wurde beim Füttern in die Hand gebissen, dem anderen beim Fang eines Tieres. In beiden Fällen wurden klare Richtlinien missachtet. Dass gerade Tierschutzorganisationen versuchen, den Hai als blutrünstigen Räuber zu beschreiben, ist bemerkenswert. Darüber hinaus: Keime können und werden in das Becken eingebracht. Das kann durch Taucher, Futter und die Tiere selbst passieren. Menschliche Keime sind vor allem für Haie gefährlich, die noch keinen Kontakt mit diesen Keimen hatten, sprich Hochseehaie. Da der Besatz hauptsächlich aus Tieren besteht, die von Anfang an mit Menschen aufgewachsen sind, sind die Tiere (und die Taucher) keiner Gefahr ausgesetzt, wenn sie sich an die Regeln halten. Es gibt keinen Fall, bei dem Haie durch menschliche Keime getötet wurden. Zusätzlich wird das Wasser mit UV-Anlagen und Ozon entkeimt. Das verwendete Tauchmaterial bleibt im Hause und wird desinfiziert. Regelmäßige Beprobungen sichern zudem die Qualität der Aquarien.