Professionelle Pflege der Haie

In SHARK CITY sind ausschließlich für Aquarien geeignete Haie zu sehen.
Die meisten der 500 Arten sind hierzu nicht geeignet, zahlreiche aber schon, was in anderen Aquarien seit Jahren bewiesen wird. Es gibt sogar Nachzuchten und Geburten. Die Haltung von nicht für Aquarien geeigneten Tieren schließt unser Konzept aus. Dazu gehören zum Beispiel der Weiße Hai, Weißspitzen-Hochseehai, Blauhai, Walhai, Tigerhai und andere.

 

Es wird mit viel Aufwand sicher gestellt, dass es den Haien gut geht.
Alle Becken bieten Schutzzonen, Rückzugsmöglichkeiten und freie Zonen. Alexander Dressel, der zoologische Leiter von SHARK CITY, Dr. Erich Ritter und weitere Wissenschaftler sorgen für die fachkundige Betreuung – was die Auswahl, den Transport, den Schutz und die Pflege der Tiere angeht. SHARK CITY wird – verpflichtend für alle zoologischen Einrichtungen – an Nachzuchtprogrammen teilnehmen, um unter anderem sogenannte Wildfänge weiter zu reduzieren.

Den bis zu 36 Haiarten und verschiedenen Fischarten werden unter anderem durch modernste Technik, frisches Futter und ein versiertes Team die bestmöglichen Voraussetzungen für die professionelle Haltung und Pflege geboten. Die bis zu 60 Mitarbeiter, bestehend aus ausgebildeten Tierpflegern, Biologen und geschultem Personal, das auch als Besucherbetreuung dient, achten mit Priorität auf das Wohl der Tiere. Bei alledem gilt: Selbstverständlich ist die Präsenz der Haie in SHARK CITY trotz aller Anstrengungen immer ein Kompromiss im Vergleich zur Natur. Dieser Kompromiss ist es wert, denn es muss jetzt gehandelt werden. Daher hat jeder der nach bestem Wissen, neuestem Forschungsstand und mit modernster Technik gepflegten Haie in SHARK CITY eine Stimme für Millionen Tiere in den Weltmeeren.

 

Woher die Haie kommen…
Der wesentliche Teil des Besatzes besteht aus Zuchterfolgen anderer zoologischer Einrichtungen. SHARK CITY wird in enger Zusammenarbeit mit dem Veterinär- und Artenschutzamt eine veterinärrechtlich geprüfte Referenzeinrichtung – mit Tieren aus dem professionellen Großhandel, aus zu kleinen Habitaten anderer Einrichtungen, aus internationalen Tauschprogrammen zoologischer Einrichtungen und internationalen Nachzucht-Programmen zoologischer Einrichtungen. Es wird also, wenn überhaupt notwendig, nur wenige Wildfänge geben.

Weite Auszüge aus der mit Dr. Erich Ritter und Fachleuten aus internationalen Großaquarien abgestimmte Besatzliste wurden in Anwesenheit unter anderem von Tierschutzorganisationen bereits öffentlich vorgestellt. Grundsätzlich möchte SHARK CITY die Liste jedoch erst mit den verantwortlichen Behörden in Pfungstadt durchgehen.

 

Tausch mit anderen zoologischen Einrichtungen.
Der Tausch mit anderen zoologischen Einrichtungen ist Bedingung, um Nachzuchten zu bekommen und zu generieren. Ohne den Tausch würde es zu Inzucht kommen und den Wildfang weiter bestärken. Viele Aquarien haben sich auf bestimmte Arten spezialisiert und sind beim Züchten sehr erfolgreich. Der internationale Austausch ist eine Grundlage für professionell geführte zoologische Einrichtungen. Der professionelle Großhandel greift auch auf Nachzuchten der zoologischen Einrichtungen zu, um Wildfänge zu minimieren. Durch den heutigen Stand der Technik und des zugewonnenen Wissens ist es überhaupt erst möglich, auch pelagische Haie zu züchten. Die meisten Tiere sind erst in den vergangenen zehn Jahren in die Aquarien gekommen und befinden sich jetzt in einem geschlechtsreifen Alter. Aktuelle Zuchterfolge sind nur durch den permanenten Austausch von Wissen und Forschungsergebnissen möglich. Der überwiegende Teil der Haie in SHARK CITY wird aus Nachzuchten und Übernahmen stammen.

 

Professioneller Transport der Tiere.
Wir verstehen, dass man sich Sorgen macht und um das Wohl der Tiere besorgt ist. Das geht uns nicht anders. Natürlich kann man keinen Hai in seinen Kofferraum stecken und ihn quer durch Deutschland fahren. Für solche Transporte werden Lkws speziell auf die Bedürfnisse der Tiere umgebaut. Uns stehen die besten Methoden, notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie professionelle Mitarbeiter zur Verfügung. Wenn wir uns nicht 100prozentig sicher sind, dass ein Tier transportfähig ist, wird ein Transport nicht durchgeführt. Das ist ganz einfach. Wir können die optimalen Bedingungen schaffen, den Transport erfolgreich umzusetzen.